09.11.18

Neue Stadt, neuer Job – Erfahrungen vom Umstieg in die mobile Pflege

Mehr als zwei Jahre hat Pflegeassistent Janos Borbas in einem SeniorInnenheim in Innsbruck gearbeitet. Wegen der geographischen Nähe zu seinem Heimatland Ungarn entschied er sich dann zu einem Umzug nach Wien. Auch beruflich hat er sich verändert: Seit 1. Oktober 2018 ist Herr Borbas in der mobilen Hauskrankenpflege tätig und unterstützt KlientInnen in den eigenen vier Wänden. Wir haben nachgefragt, wie es ihm mit dem Umstieg gegangen ist und was ihm an seinem neuen Job gefällt.

Nach einem Monat im mobilen Dienst: Wie geht es Ihnen mit dem neuen Job?

Ehrlich gesagt, viel besser als ich es mir vorgestellt habe. Ich genieße es sehr, selbstständig arbeiten zu können.

Wie war für Sie der Umstieg in die mobile Pflege?

Das war kein Problem für mich. Die ersten beiden Wochen konnte ich eine Kollegin begleiten und ihr ganz genau auf die Finger schauen, das hat mir Sicherheit gegeben. Nach zwei Wochen habe ich mich bereit gefühlt, eigenständig zu arbeiten und mich schon richtig darauf gefreut.

Was gefällt Ihnen an Ihrem neuen Job?

Ich schätze es sehr, dass ich mich bei der Arbeit auf eine Person konzentrieren kann. „Stoßzeiten“, in denen man im stationären Betrieb die Herausforderung hat, viele PatientInnen gleichzeitig zu betreuen, gibt es so nicht. Das kommt mir sehr entgegen. Ich fühle mich ausgeglichener und ruhiger, und kann sogar besser schlafen. Früher haben häufige Stresssituationen oft dazu geführt, dass ich nach der Arbeit nur schwer abschalten konnte. Das ist nun vorbei, am Ende des Tages ist mein Kopf frei. Für mich eine sehr gute Wahl!

Wir bedanken uns bei Herrn Borbas für das nette Gespräch und wünschen auch für

die Zukunft viel Freude im Job und alles Gute!