10.04.18

Veranstaltung zum Erwachsenenschutzgesetz

Am 1. Juli 2018 tritt das neue Erwachsenenschutzgesetz in Kraft! Mit diesem Gesetz kann vielen Menschen mit Beeinträchtigungen ein selbstbestimmtes Leben ermöglicht werden.

Als Anbieter sozialer Dienstleistungen haben wir über unsere KlientInnen häufige Berührungspunkte mit dem Gesetz. Um uns rechtzeitig auf die damit einher gehenden Änderungen vorzubereiten, haben wir am 10. April eine ExpertInnenrunde an den Standort Ernst-Melchior-Gasse eingeladen. Das Ziel der Veranstaltung war, über das neue Gesetz zu informieren und zu diskutieren. Im Publikum fanden sich viele MitarbeiterInnen verschiedener Unternehmensbereiche der Wiener Sozialdienste und auch Interessierte aus anderen Organisationen.

Die ReferentInnen der gestrigen Veranstaltung „Dialog – Erwachsenenschutzgesetz“ waren sich einig, dass das neue Gesetz viele Chancen mit sich bringt. Es bleibt zu hoffen, dass die rechtlichen Möglichkeiten und organisatorischen Rahmenbedingungen, die das Erwachsenenschutzgesetz zugunsten der vertretenen Personen theoretisch bietet, bald spürbar werden und das Ziel des Gesetzes für sie auch tatsächlich erreicht wird.

Es referierten und diskutierten:
Mag.a Monika Rott (Vertretungsnetz – Sachwalterschaft)
Dr. Johann Weitzenböck, Jurist
Dr. Gertrude Brinek, Volksanwältin
Mag.a Sonja Brunner, Wiener Sozialdienste Alten- und Pflegedienste
Mag. Roland Haller, Fonds Soziales Wien
Moderation: Mag. Barbara Strunz

Begrüßungsworte gab es von Frau Präsidentin Klicka und Frau Mag. Hengstberger, MA. Auch die Bezirksvorsteherin der Leopoldstadt, Uschi Lichtenegger und ihre Stellvertreterin Astrid Rompolt waren zu Gast, um sich über die rechtlichen Änderungen, die das Gesetz mit sich bringt, zu informieren und nebenbei den Alten- und Pflegediensten zum einjährigen Jubiläum am neuen Standort zu gratulieren.