Mehr Qualität für die BewohnerInnen ist mehr Qualität für die Stadt

Für vielerlei Interessen oder Bedürfnisse im Alter existiert in Wien bereits eine Reihe von Angeboten, z.B. auf den Gebieten Soziale Dienstleistung, Sicherheit, Kultur und Konsumenteninformation. Die Nutzung dieser Angebote ist nur möglich bzw. etwaige Mängel und Lücken im Angebot können jedoch nur dann behoben werden, wenn entsprechende Informationen zum Menschen bzw. an die richtigen Stellen gelangen.

Durch den Kontaktbesuchsdienst

  • können SeniorInnen ihre Meinungen und Bedürfnisse äußern,
  • werden Informationen gezielt und sinnvoll weitergegeben,
  • kann Hilfe rasch eingeleitet und professionell geleistet werden,
  • können SeniorInnen ihre Umwelt aktiv mitgestalten
  • können neue Angebote initiiert und bestehende Angebote bedarfsgerecht modifiziert werden.
  • Der Kontaktbesuchsdienst will dazu beitragen, die Lebensqualität bis ins hohe Alter zu sichern.

 

An wen wendet sich der Kontaktbesuchsdienst und wie funktioniert er?

Der Kontaktbesuchsdienst ist ein Informationsdienst der Stadt Wien und ist für alle in Wien gemeldeten SeniorInnen ab dem 75. Lebensjahr vorgesehen. Nach schriftlicher Vorankündigung erfolgt ein Hausbesuch durch die KontaktbesucherInnen. Der Termin wird nur mit Einverständnis und nach den Wünschen der Betroffenen wahrgenommen.


In einem persönlichen Gespräch wird über das in Wien und insbesondere im Bezirk bestehende Angebot für SeniorInnen informiert. 
Neben grundsätzlichen Informationen, die beim Kontaktbesuch gegeben werden, kann auf Wunsch weitergehendes Informationsmaterial zugesendet werden. In dringenden Fällen wird die zuständige Stelle unmittelbar informiert, und diese setzt sich direkt mit den SeniorInnen in Verbindung.

Die Gesprächsthemen

In erster Linie werden folgende Themen angesprochen: Wohnsituation, Wohnumgebung, Aktivitäten, Hilfe, Betreuung oder Pflege. Die dabei erhobenen Wünsche und Bedürfnisse werden streng vertraulich behandelt und die entsprechenden Daten anonym ausgewertet. 

Die Ergebnisse bilden eine wertvolle Informationsgrundlage für politische Entscheidungen und sollen in die fundierte Planung von Maßnahmen und in den bedarfsgerechten Ausbau von Angeboten für SeniorInnen einfließen. Bei Vorliegen eines konkreten individuellen Bedarfs oder Problems werden die erforderlichen Daten nur nach Zustimmung des/der Betroffenen an die entsprechende Stelle weitergegeben.