Die Angebote der Förderung und Begleitung

Die Wiener Sozialdienste bieten verschiedene soziale Dienstleistungen an. Diese Angebote sind für Menschen aller Altersgruppen: Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

Basale Förder-Klassen

Basal bedeutet grundlegend. Etwas gehört zur Basis.
Die Basalen Förder-Klassen sind Schulklassen für Kinder mit mehreren Behinderungen. Diese Schulkinder brauchen viel Pflege. Deshalb sind in jeder Klasse nur 4 bis 5 Schulkinder. Jedes Kind bekommt die Förderung, Betreuung und Pflege, die es braucht.
Die Betreuung findet auch am Nachmittag und in den Ferien statt.

Die Tages-Struktur „HandWerk“

Eine Tages-Struktur ist ein Ort für Menschen mit seelischen Erkrankungen und Behinderungen. Die Menschen können dort gemeinsam arbeiten oder den Tag mit verschiedenen Tätigkeiten verbringen.

In der Tages-Struktur „HandWerk“ arbeiten Menschen mit Behinderungen und Menschen mit seelischen Krankheiten. Sie stellen schöne Dinge her. Man kann die Dinge in einem eigenen Geschäft kaufen.

Das Geschäft befindet sich hier:
Herbst-Straße 21
1160 Wien

Institut für Paar- und Familien-Therapie

In diesem Institut arbeiten Fachleute. Menschen können zu ihnen kommen, wenn sie Probleme haben. Im Institut für Paar- und Familientherapie geht es um Probleme in der Familie. Zum Beispiel: Es gibt oft Streit in der Familie.

Die Fachleute helfen den Menschen. Sie sprechen mit ihnen und geben ihnen Ratschläge. Die Menschen können dann besser mit den Problemen in ihrer Familie umgehen.

Kinder-Therapie

Das ist ein besonderes Angebot für Kinder im „Bildungscampus Seestadt Aspern“.
Der „Bildungscampus Seestadt Aspern“ ist ein Ort in Wien im 22. Bezirk.
Es gibt dort einen Kindergarten und mehre Schulen. Kinder mit und ohne Behinderungen spielen und lernen dort gemeinsam.

Die Kinder-Therapie unterstützt Kinder, die eine besondere Heilbehandlung brauchen. Zum Beispiel, damit sie besser sprechen lernen. Oder damit sie sich besser bewegen können.

Mobile Ergo-Therapie

Die Mobile Ergo-Therapie ist ein Angebot für kranke und behinderte Menschen.
Sie üben und lernen mit der Ergo-Therapie Tätigkeiten, die sie im Alltag brauchen.
Zum Beispiel:

  • sich eine Scheibe Brot abschneiden
  • in eine Badewanne hineinsteigen und wieder herauskommen
  • einen Bleistift halten

Mit der Ergo-Therapie können sich die Menschen länger selbst versorgen und in der eigenen Wohnung bleiben.

Bei der Mobilen Ergo-Therapie kommen Fachleute zu den Menschen in die Wohnung. Sie geben Ratschläge, wie man die Wohnung besser einrichten kann.
Sie zeigen Hilfsmittel, die das tägliche Leben leichter machen. Die Fachleute machen auch Übungen mit den Menschen. Zum Beispiel, damit sie ihre steifen Finger wieder besser bewegen können.

Mobile Früh-Förderung

Dieses Angebot ist für Kinder mit Behinderungen. Es ist auch für Kinder, die sich langsamer oder anders entwickeln als andere Kinder. Das Angebot gilt für Kinder bis 6 Jahre. Die Kinder gehen noch nicht in den Kindergarten.

Bei der Mobilen Früh-Förderung kommen Fachleute zu den Familien in die Wohnungen. Sie kümmern sich darum, dass die Kinder passende Behandlungen und Förderungen bekommen.

Sie kümmern sich auch um die Familien. Die Mütter und Väter können mit den Fachleuten alles besprechen, was ihre Kinder betrifft.

Wohnen – teilbetreut und vollbetreut

Dieses Angebot ist für Menschen mit seelischen Erkrankungen und Behinderungen.
Beim teilbetreuten Wohnen kommen Betreuerinnen und Betreuer regelmäßig zu den Menschen in die Wohnung. Oder sie treffen sich mit ihnen im Kaffeehaus oder im Park.
Das vollbetreute Wohnen findet in einer Wohngemeinschaft statt. Betreuerinnen und Betreuer sind die ganze Zeit da.

Das ist wichtig: Die Menschen können selbst bestimmen, wieviel Betreuung und welche Betreuung sie brauchen.

Zentren für Entwicklungsförderung

Bei den 4 Zentren für Entwicklungsförderung in Wien geht es um Kinder und ihre Entwicklung. Eltern können in die Zentren kommen, wenn sich ihre Kinder nicht so entwickeln wie andere Kinder. Zum Beispiel, weil sie eine Behinderung oder eine seelische Erkrankung haben. In den Zentren gibt es Fachleute. Sie untersuchen die Kinder und schlagen Behandlungen vor. Sie beraten auch die Eltern. Dieses Angebot gilt für Kinder bis 10 Jahre.

Die Zentren für Entwicklungsförderung haben auch ein Vorsorge-Programm für Kinder. Das Programm heißt „Wiener Netzwerk Entwicklungsbegleitung“. Das Programm unterstützt Kinder, die sich vielleicht nicht so gut entwickeln wie andere Kinder.

Zurück zur Übersicht